Lösungen
Einfacher Workflow
Mit SignoMED und dem Unterschriftenpad Delta von signotec wird der Unterschriftenprozess in Ihrer Praxis deutlich vereinfacht und digital abgebildet. Die Anbindung des Delta-Pads an Ihr Praxisverwaltungssystem (PVS) ermöglicht einen schnellen und strukturierten Workflow ohne zusätzliche Medienbrüche oder komplexe Zwischenschritte.
Dokumente können direkt im System vorbereitet, auf dem Unterschriftenpad angezeigt und anschließend digital unterschrieben werden.
Einfach und schnell zur digitalen Unterschrift
Die digitale Unterschrift in der Arztpraxis beginnt mit der Auswahl des gewünschten Dokuments in der Praxissoftware. Anschließend wird das Dokument an das Unterschriftenpad von signotec übertragen und auf dem 10,1-Zoll-Display angezeigt. Der Patient kann den Inhalt vollständig einsehen und in Ruhe prüfen, bevor er direkt auf dem Gerät unterschreibt.
Die Signatur wird präzise erfasst und inklusive charakteristischer Schreibeigenschaften wie Druckverlauf und Schreibdynamik im Dokument abgebildet. Dadurch entsteht eine realitätsnahe digitale Unterschrift im PDF.
Nach der Signatur wird das Dokument an die Anwendung zurückgegeben und kann dort direkt weiterverarbeitet sowie im Praxisarchiv gespeichert werden.
Die Lösung ermöglicht einen durchgängigen digitalen Workflow in der Arztpraxis und reduziert manuelle Schritte im Dokumentenprozess deutlich.
Digitale Unterschrift
Eine digitale Unterschrift ist eine elektronische Methode zur Bestätigung der Identität des Unterzeichners und zur Sicherstellung der Integrität eines Dokuments. Sie nutzt kryptografische Technologien, um Authentizität und Unveränderlichkeit zu gewährleisten.
Funktionsweise:
- Identitätsbestätigung: Ein einzigartiges Schlüsselpaar wird generiert; der private Schlüssel bleibt geheim, der öffentliche Schlüssel wird in einem digitalen Zertifikat gespeichert.
- Dokumentenintegrität: Eine Hash-Funktion erstellt eine digitale "Prüfziffer", die mit dem privaten Schlüssel verschlüsselt und als Unterschrift dem Dokument hinzugefügt wird.
- Verifizierung: Empfänger verwenden den öffentlichen Schlüssel, um die Unterschrift zu entschlüsseln und die Hash-Werte zu vergleichen. Stimmen sie überein, ist die Unterschrift gültig.
Vorteile:
- Sicherheit: Hoher Sicherheitsstandard durch kryptografische Verfahren.
- Eindeutige Identifikation: Gewährleistung, dass nur der rechtmäßige Unterzeichner das Dokument signiert hat.
- Rechtsverbindlichkeit: In vielen Ländern rechtlich anerkannt, gleichwertig mit handschriftlichen Unterschriften.
- Effizienz: Schnelle und unkomplizierte Dokumentenabwicklung ohne physische Präsenz.
Anwendungsbereiche: Vertragsunterzeichnung, Finanztransaktionen, Behördenkommunikation und Online-Geschäftsabschlüsse.
Die digitale Unterschrift ist eine moderne, sichere und effiziente Methode zur elektronischen Dokumentensignierung.
Die Unterschiede digitaler Unterschriften
Hier werden die verschiedenen digitalen Signaturen und ihre Eigenschaften sowie Unterschiede zueinander verdeutlicht. Dazu zählen die einfache elektronische Signatur (EES), die fortgeschrittene elektronische Signatur (FES) und die qualifizierte elektronische Signatur (QES):
1. Einfache elektronische Signatur (EES)
Definition: Eine EES ist jede Art von elektronischer Unterschrift, die nicht spezifischen Sicherheitsanforderungen unterliegt. Sie kann beispielsweise ein gescanntes Bild einer handschriftlichen Unterschrift oder eine Zustimmung per E-Mail sein.
Sicherheit: Geringe Sicherheitsstufe; es gibt keine verlässliche Identitätsprüfung des Unterzeichners.
Rechtsgültigkeit: In vielen Ländern rechtlich anerkannt, jedoch mit eingeschränkter Beweiskraft.
Anwendung: Oft in informellen Situationen oder für weniger kritische Dokumente verwendet.
2. Fortgeschrittene elektronische Signatur (FES)
Definition: Eine FES ist eine elektronische Unterschrift, die bestimmte Anforderungen erfüllt, um die Identität des Unterzeichners eindeutig zu bestätigen und die Integrität des Dokuments zu gewährleisten.
Sicherheit: Höhere Sicherheitsstufe als EES. Die Unterschrift muss mit einem Verfahren erstellt werden, das es ermöglicht, den Unterzeichner zu identifizieren.
Rechtsgültigkeit: In der Regel rechtlich anerkannt und bietet mehr Beweiskraft als eine EES.
Anwendung: Geeignet für viele geschäftliche und rechtliche Transaktionen, bei denen ein gewisses Maß an Sicherheit erforderlich ist.
3. Qualifizierte elektronische Signatur (QES)
Definition: Eine QES ist eine besondere Form der FES, die auf einem qualifizierten Zertifikat basiert und von einer qualifizierten Vertrauensdiensteanbieter ausgestellt wird.
Sicherheit: Höchste Sicherheitsstufe. Die Identität des Unterzeichners wird streng überprüft, und die Unterschrift ist rechtlich gleichwertig mit einer handschriftlichen Unterschrift.
Rechtsgültigkeit: In der EU und vielen anderen Ländern rechtlich anerkannt und gilt als die sicherste Form der elektronischen Unterschrift.
Anwendung: Häufig für hochriskante Transaktionen, wie z. B. Immobilienkäufe, Bankgeschäfte oder die Einreichung von offiziellen Dokumenten.
Zusammenfassung
EES: Niedrigste Sicherheitsstufe, einfachste Form der Unterschrift.
FES: Höhere Sicherheitsanforderungen, bessere Identitätsverifikation und Beweiskraft.
QES: Höchste Sicherheit, gleichwertig zu handschriftlichen Unterschriften, strenge regulatorische Anforderungen.